Kein anderer Hochleistungsmixer ist so umstritten wie der Omniblend. Während die einen ihn mögen, wird er von anderen als Mogelpackung bezeichnet. Ich habe deshalb einen Test gemacht, um herauszufinden, was der Mixer wirklich zu bieten hat.

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OmniblendMixer für das kleine Budget

Optik

Beim Anblick des Mixers wird schnell klar, dass beim Omniblend die Funktion im Vordergrund steht. Er sieht zwar nicht schlecht aus, doch um ein Designgerät handelt es sich nicht. Es dominiert durchweg glänzender Kunststoff, die Formgebung des Gehäuses mag im vorderen Bereich ein klein wenig an ein Gerät von Vitamix erinnern, ebenso wie der Sockel des Mixbehälters.

Ein wirklicher Designmensch bin ich ja nicht, für mich kommt es nicht darauf an, wie ein Mixer aussieht – stattdessen soll er das Mixgut zuverlässig zerkleinern. Daher gehen wir am besten gleich zu den technischen Daten über.

Technische Daten: Wirklich ein Hochleistungsmixer?

Ein Hochleistungsmixer gilt dann als solcher, wenn er seine Messer auf 30.000 Umdrehungen pro Minute beschleunigt bringt. Laut Hersteller schafft er dies, sodass ich den Omniblend klar als Hochleistungsmixer einstufen würde.

Leistung: 900 Watt
Umdrehungen: bis ca. 30.000 U/Min.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass es ohnehin falsch ist, sich bei der Suche nach einem Mixer zu sehr auf die technischen Daten zu konzentrieren. Je nach Hersteller werden die Leistungsdaten ganz unterschiedlich gemessen, nicht selten sogar im Leerlauf, d.h. bei fehlender Last. Umso wichtiger ist es daher, Mixer in der Küche auszuprobieren.

Mixer in der Praxis

Bei meinen Mixertests stehen grundsätzlich grüne Smoothies im Vordergrund, weil es für deren Zubereitung erforderlich ist, die zähen Blattgrünfasern aufzubrechen. In dieser Disziplin schlägt sich der Omniblend wie alle anderen Hochleistungsmixer auch: Je nach Menge der Zutaten entsteht in ca. einer Minute ein toller Smoothie.

Insgesamt werden die Zutaten ordentlich zerkleinert, d.h. ich konnte keine Fruchtstückchen oder andere größere Partikel finden. Nur vereinzelt bin ich auf kleinere Fitzelchen vom grünen Blattgemüse gestoßen. In anderen Worten: Das Ergebnis ist nicht perfekt, für meinen Geschmack aber akzeptabel. Man kann nicht erwarten, dass ein Mixer, der 270 Euro kostet, dasselbe Ergebnis wie ein Bianco Puro erzielt. Der Bianco mixt natürlich feiner, was man bei Optik und Geschmack merkt. Alles in allem muss ich den Behauptungen, man könnte mit dem Omniblend keine grünen Smoothies zubereiten, jedoch widersprechen.

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Omniblend Mixgut-AnalyseKleine Stücke sichtbar, doch im Wesentlichen in Ordnung

Der Hersteller bestätigt dies übrigens selbst. Der Omniblend Händler für Deutschland hat grünes Blattgemüse in seinen Mixern zerkleinern und das Ergebnis in einem unabhängigen Labor prüfen lassen. Dort wurde ein wirksames Aufbrechen der Blattgemüsefasern bestätigt.

Hinweis: Die Behältergröße nimmt Einfluss auf das Mixergebnis. Der 2-Liter Behälter ist von der Form her anders konstruiert, was zu einem besseren Ergebnis bei der Smoothie-Zubereitung führt. Auch ich habe mit dem 2-Liter Mixbehälter getestet. Er mag zwar ein paar Euro teurer sein, doch wer hier spart, spart definitiv an der falschen Stelle.

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2-L Mixbehälter des Omniblend V

Vergleich mit anderen Hochleistungsmixern

Für einen fairen Vergleich sollte man sich innerhalb einer ähnlichen Preisklasse bewegen. Hier fallen mir nur der Bianco Primo und der Revoblend RB 390 ein. Alle drei Mixer sind ähnlich, wobei der Primo das mit Abstand beste Mixergebnis abliefert. Zugleich ist er nur geringfügig teurer und sieht außerdem besser aus. Der „kleine“ der beiden Revoblend Mixer ist ungefähr gleich stark, kostet aber deutlich mehr als der Omniblend. Dementsprechend würde ich dann den Omniblend vorziehen.

Fazit

Ich mache es kurz: Der Omniblend ist sehr wohl als Mixer für die Zubereitung grüner Smoothies zu gebrauchen. Das Ergebnis ist natürlich nicht perfekt, aber wenn die Haushaltskasse keine größere Anschaffung zulässt, ist dieser Mixer eine gute Wahl. Ich selbst würde rund 30 Euro drauf legen und lieber den Bianco Puro kaufen, weil er besser ist. Doch sollte das Geld wirklich knapp sein, geht auch der Omniblend in Ordnung.

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MotorsockelBedienung per Tastschalter

Wo kaufen?

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Mehrere Händler bieten den Revoblend RB 500 an. Allerdings kann ich jedem Interessenten nur dazu raten, sich für die beiden Smoothie-Spezialisten Heike und Stefan zu entscheiden. Ich habe sie bereits vor Jahren kennengelernt und längst ist eine tolle Freundschaft entstanden. Ihr Shop gruenesmoothies.org steht für vorbildlichen Service, der u.a. eine professionelle Beratung, Kauf auf Rechnung und eine schnelle Auslieferung umfasst.

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