Du möchtest einen Mixer für grüne Smoothies kaufen? Dann sei bei der Auswahl vorsichtig, das Küchengerät muss nämlich eine ganze Reihe Anforderungen erfüllen.

Verunsichert musst du aber nicht sein, auf dieser Seite habe ich alle wichtigen Informationen zusammengetragen, die dir bei deiner Entscheidung helfen.

 

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Mixer für grüne SmoothiesBesser gleich auf einen Hochleistungsmixer setzen

Wow! So viel Geld für einen Mixer ausgeben?

Bis zu 900 Euro kann ein guter Hochleistungsmixer kosten – zumindest wenn dasTopmodell von Vitamix in die Küche kommen soll. Da überrascht es nicht, dass Smoothie-Freunde und Anhänger der Rohkostküche ihre Hochleistungsmixer mit Stolz präsentieren.

Im Gegenzug hat ein Mixer der Spitzenklasse so einiges zu bieten. Leistung und Qualität sprechen für sich, was sich auch an den Smoothies bemerkbar macht:

  • Pflanzenfasern werden optimal aufgebrochen
  • Feinste Konsistenz
  • Aromen kommen bestens zur Geltung
  • Kurze Zubereitungsdauer
  • Ein zuverlässiges Küchengerät für die Ewigkeit

Ich selbst wollte es am Anfang nicht so richtig glauben und entschied mich daher für einen preiswerten Haushaltsmixer. Im Lauf der Jahre habe ich eine regelrechte Mixer-Reise gemacht, um am Ende doch bei einem hochpreisigen Gerät anzukommen.

Aber keine Angst, niemand muss 900 Euro investieren, um perfekte Smoothies zu machen. Ab ca. 450 Euro gibt es bereits erstklassige Hochleistungsmixer, die bedenkenlos zu empfehlen sind. Außerdem existieren einige Einstiegsgeräte in der Klasse von 250 bis 300 Euro, die für ihr Geld ebenfalls so einiges zu bieten haben.

Wo Pürierstab und Haushaltsmixer versagen

Die meisten Smoothie-Interessierten spielen zunächst mit der Idee, erste Schritte mit dem Haushaltsmixer oder Pürierstab zu machen. Schlussendlich ist dies besser als gar nichts, da es so innerhalb eines gewissen Rahmens möglich ist, grüne Smoothies auszuprobieren.

Ich rate dazu, mindestens einen Haushaltsmixer zu verwenden. Das Ergebnis ist zwar nicht unbedingt perfekt, aber man kann wenigstens mit ihm arbeiten. Vom Pürierstab lässt man besser gleich die Finger. Das Zerkleinern dauert ewig, die Zutaten werden meist sehr schnell warm (zu warm!) und die Konsistenz ist außerdem bescheiden.

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PürierstabFür grüne Smoothies keine gute Wahl

Der Haushaltsmixer liefert zweifelsohne das bessere Ergebnis ab. Aber auch er bringt Einschränkungen und Nachteile mit sich, die ich kurz aufzählen möchte.

  • Leistung: Einfache Mixer erreichen bei weitem keine 30.000 Umdrehungen pro Minute, die für eine gute Aufspaltung der Blattgrünfasern jedoch als empfehlenswert gelten. Außerdem sind die Messer kürzer, was zusätzlich die Umlaufgeschwindigkeit drosselt.
  • Belastbarkeit: Die zähen Fasern sind nicht zu unterschätzen, sie werden für den Mixer schnell zur Herausforderung. Ich selbst habe es schon geschafft, einen Haushaltsmixer abzuschießen bzw. einen Defekt am Motor zu fabrizieren.
  • Temperaturentwicklung: Bei der Smoothie-Zubereitung kommen die Geräte an ihr Limit und werden dadurch richtig warm. Eine gute Wärmeabschirmung gibt es häufig nicht, wodurch die Temperatur des Smoothies schnell ansteigt. Der Temperaturanstieg trübt nicht nur den Geschmack, sondern droht außerdem Enzyme zu zerstören, die für die Verdauung wichtig sind.
  • Konsistenz: Von einer smoothigen Konsistenz kann nicht unbedingt die Rede sein, häufig sind die Smoothies eher bröckelig.
  • Keine Mixer-Mahlzeiten: Ein Hochleistungsmixer gestattet die Zubereitung vieler leckerer Mahlzeiten. Doch schwache Geräte kommen für die Umsetzung etlicher spannender Rezepte aufgrund ihrer verringerten Leistung und der kurzen Messer nicht in Frage.
Küchengeräte im Schnell-Check
Pürierstab Haushaltsmixer Hochleistungsmixer
Leistung 🙁 :-I 🙂
Mixergebnis 🙁 :-I 🙂
Vielseitigkeit :-I 🙁 🙂
Lautstärke 🙂 :-I 🙁
Preis 🙂 :-I 🙁

Keine Frage, ein Hochleistungsmixer ist in der Anschaffung am teuersten und außerdem im Betrieb nicht zu überhören, aber die Resultate sprechen für sich. Meiner Ansicht nach verkörpert er eine sinnvolle Investition, an der man viele Jahre lang seine Freude haben wird.

Keine Frage, ein Hochleistungsmixer ist in der Anschaffung am teuersten und außerdem im Betrieb nicht zu überhören, aber die Resultate sprechen für sich. Meiner Ansicht nach verkörpert er eine sinnvolle Investition, an der man viele Jahre lang seine Freude haben wird.

Blattgemüse zerkleinern - warum es so wichtig ist

Grüne Smoothies zählen zu den mit Abstand beliebtesten Mixer-Mahlzeiten. Daher möchte ich an dieser Stelle ein wenig näher auf die Smoothies und insbesondere das Thema Blattgemüse eingehen.

Das grüne Blattgemüse enthält Chlorophyll, das reich an Nährstoffen ist. Allerdings sind diese Nährstoffe für unseren Verdauungstrakt nicht so leicht zugänglich. Die Pflanzen schützen ihr Chlorophyll mit dicken Zellwänden und teilweise sogar mit Wachsschichten. Genau hier kommt der Hochleistungsmixer ins Spiel. Die schnell rotierenden Messer schlagen mit großer Wucht auf die Zellen ein, wodurch sie aufgebrochen werden und das wertvolle Chlorophyll direkt zugänglich gemacht wird. Je besser gemixt wird, desto mehr Chlorophyll und Nährstoffe stehen unmittelbar bereit.

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Das grüne Blattgemüse wurde schön zerkleinert

Der wichtigste Punkt beim Zerkleinern von grünem Blattgemüse ist die Drehzahl. Es gilt die Faustregel, dass ein guter Smoothie-Mixer etwa 30.000 Umdrehungen pro Minute entwickelt. Dies ist natürlich nur eine grobe Richtempfehlung, es dürfen auch gerne noch ein paar Umdrehungen mehr sein.

Typische Haushaltsmixer und Pürierstäbe kommen nicht einmal ansatzweise in diesen Drehzahlbereich. Es überrascht daher nicht, dass Victoria Boutenko (ihres Zeichens die „Erfinderin“ der grünen Smoothies) auf die Geräte von Vitamix schwört. Doch nicht nur der Vitamix ist ein hervorragender Hochleistungsmixer, heimische Smoothie-Experten empfehlen auch gerne die Mixer von Bianco und Revoblend.

Mixer-Historie: Meine bisherigen Mixer

Über ein Buch bin ich zu einem sehr frühen Zeitpunkt auf grüne Smoothies aufmerksam geworden. Ich war neugierig und fing einfach mit dem Experimentieren an. Deshalb habe ich im Lauf der Jahre auch schon etliche Mixer ausprobiert. Hier möchte ich Küchengeräte vorstellen und bewerten, die mich auf diesem Weg begleitet haben.

Haushaltsmixer

Den Anfang machte ein typischer Haushaltsmixer, von dem ich zunächst sehr überzeugt war. Doch nach ca. einem halben Jahr war er plötzlich defekt. Tja, da waren die Fasern vom Blattgemüse doch stärker als ich dachte.

Omniblend

Weil ich nicht alle sechs Monat einen neuen Billigmixer kaufen wollte, entschied ich mich für den Omniblend. Der Unterschied wurde mir schnell deutlich, die Zubereitung ging viel schneller und die Smoothies waren besser.

Bianco Puro und Bianco Primo

Nachdem ich bei Freunden mit einem Bianco mixen durfte, wollte ich mehr. Der Omniblend wurde von einer Freundin dankend übernommen, ich schaffte mir im Gegenzug einen Bianco Puro an. Der ist auch heute noch im Einsatz und der bislang beste Mixer, den ich je hatte. Ergänzend habe ich noch einen Bianco Primo. Den gibt es aus einem simplen Grund: Er befindet sich in einem anderen Haushalt, sodass ich meine Mixer nicht ständig transportieren muss.

Mit dem Bianco bin ich bestens bedient. Wäre die Anschaffung eines neuen Mixers erforderlich, würde ich allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Vitamix zurückgreifen, insbesondere der Pro 300 gefällt mir derzeit sehr gut.

Einsatzmöglichkeiten berücksichtigen

Bevor die Entscheidung für einen Mixer getroffen wird, sollte sich jeder Interessent fragen, wofür der Mixer vorgesehen ist. Dies mag logisch klingen, doch viele Menschen treffen ihre Entscheidung schlussendlich anhand Marke oder Preis.

Sofer der Mixer ausschließlich oder überwiegend der Zubereitung grüner Smoothies dienen soll, kommt es vor allem auf die Zerkleinerung des grünen Blattgemüses an. Wie bereits demonstriert wurde, liefern Markengeräte von Herstellern wie Bianco, Revoblend und Vitamix ein hervorragendes Ergebnis ab.

Es kann jedoch sein, dass noch ganz andere Speisen zubereitet werden sollen. Das Crushen von Eis, die Zubereitung von Sorbet oder auch das Zerkleinern von Nüssen, sind typische Aufgaben. Dementsprechend lohnt es sich zu prüfen, ob ein Mixer diesen Aufgaben ebenfalls gerecht wird. Wer beispielsweise oft Sorbet zubereiten möchte, wird an einem Vitamix TNC 5200 oder einem Pro 300 große Freude haben. Diese Geräte wissen mit einer guten Isolierung zu überzeugen, sodass sich das Mixgut im Behälter nicht so schnell erwärmt.

Meine persönlichen Mixer-Empfehlungen

Ich habe schon etliche Hochleistungsmixer selbst ausprobiert – sowohl eigene Mixer als auch Mixer von Freunden. In den vergangenen Jahren konnte ich zahlreiche Freundschaften mit anderen Smoothie-Fans schließen. Diesen Menschen möchte ich danken, dass sie es mir gestattet haben, ihre Mixer ausgiebig zu testen.

Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich die einzelnen Geräte einschätzen und klare Empfehlungen aussprechen. Es folgt eine Übersicht der meiner Erfahrung nach am besten geeigneten Mixer für grüne Smoothies.

Preiswerte Hochleistungsmixer

Bianco Primo (der Einstiegsmixer schlechthin)
Omniblend (der günstigste Mixer)

Mittelklasse

Bianco Forte (starker Mixer mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis)
Revoblend RB 500 (etablierter Mixer der Rohkost-Szene)
Vitamix S30 (punktet mit seinem kompakten Mixbehälter)

Profi-Mixer

puro Originale (leistungsstark und tolles Design)
Vitamix TNC 5200 (der Klassiker!)
Vitamix Pro 300 (mehr Leistung geht nicht)

Zusatz-Empfehlung – Mixer für unterwegs

Wer auf Reisen ist und dort auf seine tägliche Portion frischen grünen Smoothie nicht verzichten möchte, benötigt einen kleinen mobilen Mixer. Niemand packt extra seinen Vitamix ein – es wird eine handlichere Lösung gesucht. Auch hier habe ich diverse Geräte ausprobiert und bin am Ende beim Personal Blender geblieben.

Comments
  • Frank S.
    Antworten

    Echt gute Seite! 🙂 Vorallem die Erklärung mit den Pürierstäben finde ich interessant. Mal schauen ob ich mir demnächst auch mal so einen Mixer kaufe.

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