Im Segment der leistungsstarken Einstiegsmixer spielt Bianco di puro schon länger mit. Der Primo zählt zu dem häufigsten gekauften Mixern. Mit dem Piano hat Bianco einen inoffiziellen Nachfolger vorgestellt. Ich habe geprüft, wie sich das Küchengerät im Test schlägt und wie sich grüne Smoothies und andere Speisen damit zubereiten lassen.

Hochleistungsmixer – Design und Formensprache

Beim Design hat sich Bianco für eine einfache Formensprache entschieden. Insgesamt wirkt der Mixer modern, wobei er schlicht gehalten ist. Den Motorsockel gibt es in zwei verschiedenen Farben, nämlich in Weiss und in Schwarz. Auffällig sind die klaren Linien am Sockel, die tolle Akzente am Küchengerät setzen.

Der Mixbehälter macht das Hochleistungsgerät zum Hingucker. Kein Wunder, schließlich war der Bianco Primo nur mit einem 1,5 Liter Behälter zu haben. Der Mixbehälter vom Bianco Piano fasst hingegen volle 2 Liter. Hierdurch wirkt der Mixer im Vergleich ein wenig größer.

Auffällig ist außerdem, dass es den Drehregler nicht mehr gibt. Stattdessen gibt es nun Tasten, die von denen sich vier direkt neben dem Display sowie weitere vier Tasten darunter befinden. Das Mixerdisplay hat eine blaue Hintergrundbeleuchtung, wodurch der Mixer sehr modern wirkt. Insgesamt ist das Design wirklich gelungen. Ein Designmixer ist der Piano zwar nicht, dennoch kann er sich sehen lassen.

Technische Daten vom Standmixer

Obwohl der Primo nicht ganz so stark motorisiert war, hat er ein gutes Mixergebnis abgeliefert. Die technischen Daten des Bianco Piano deuten ein ähnliches Ergebnis an. Der Elektromotor kann bis zu 1.250 Watt entwickeln und die Klingen aus Edelstahl auf bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute beschleunigen.

Der Mixersockel ist mit den üblichen Schutzfunktionen von Bianco ausgestattet. Es gibt einen Überlastungsschutz sowie Überhitzungsschutz. Außerdem befindet sich eine Behältererkennung an Bord. So ist gewährleistet, dass sich der Hochleistungsmixer nur einschalten lässt, wenn der Mixbecher korrekt aufgesetzt ist. In Haushalten, in denen kleine Kinder leben, kann diese Sicherheitsfunktion hilfreich sein.

Ich habe schon angesprochen, dass der Mixbehälter nun zwei Liter fasst. Er ist als Universalbehälter ausgelegt und somit als Nassbehälter und Trockenbehälter zu gebrauchen. Kurz gesagt: Es lässt sich unterschiedlichstes Mixgut darin zerkleinern. Als Nassbehälter kann er z.B. Smoothies machen, die aus Apfel, Birne, Spinat und Wasser bestehen. Dank Eignung als Trockenbehälter mahlen die Edelstahlklingen ebenso Getreide oder Kaffeebohnen.

Bianco Piano im Mixertest

Im Test hat mich interessiert, was der Piano Mixer zu leisten vermag. Dafür habe ich grüne Smoothies gemacht. Es wurden verschiedene Zutaten als Mixgut verarbeitet. Insgesamt habe ich mehrere grüne Smoothies sowie Frucht-Smoothies gemacht und folgende Zutaten gemixt:

  • Apfel
  • Banane
  • Birne
  • Mango
  • Babyspinat
  • Brennnesseln
  • Feldsalat
  • Karottengrün

Das Mixergebnis fällt aus, wie von mir erwartet. Die Smoothies haben eine cremige Konsistenz, die Zutaten wurden fein aufgelöst. Stücke von Blättern oder zäher Blattgrünfasern sind nicht zu erkennen. Das Chlorophyll (das viele Nährstoffe bereitstellt) aus dem grünen Blattgemüse ist somit gut verfügbar. Wer einen Smoothie-Mixer zum attraktiven Preis kaufen möchte, trifft demnach mit dem Piano eine gute Wahl.

Dennoch ist der Bianco Piano nicht so stark, wie ein großer Hochleistungsmixer (z.B. Bianco Panda). Beim Karottengrün merkt man das auch. Die Smoothie-Zutaten wurden zwar anständig zerkleinert, doch die großen Mixer können das noch besser.

Außerdem habe ich Eis zubereitet. Bei den Eiskreationen verhält es sich so, dass ein wenig Erfahrung gefragt ist. Leider startet der Standmixer gleich mit einer relativ hohen Drehzahl, d.h. bei den niedrigeren Drehzahlen hat er nicht so viel Power. Eis und ähnliche Mixerspeisen mit fester Konsistenz bekommt er deshalb nicht ganz so gut hin. Die Zubereitung ist zwar möglich, erfordert aber Können. Keine Frage, ein Bianco Mixer mit IPMS (z.B. der Volto) oder ein Vitamix Pro 300 spielen hier in einer anderen Liga.

Als vielseitige Küchenmaschine möchte ich den Bianco Piano deshalb nicht bezeichnen. Aber er ist ein guter Smoothie-Mixer, der das Mixgut ordentlich zerkleinert und leckere Smoothies macht.

Wie sich der Bianco Piano gegenüber dem Bianco Primo im Vergleich schlägt, kann ich nicht sagen. Für diesen Mixertest hatte ich leider keine Zeit. Aber Heike und Stefan haben den Test gemacht und kommen zum Ergebnis, dass sich beide Mixer nicht viel schenken. Gefühlt soll der Piano wohl den etwas besseren grünen Smoothie gemacht haben. Zudem hat sich der Smoothie im Mixvorgang nicht so sehr erwärmt. Stefan hat mit dem Thermometer nachgemessen und einen Temperaturunterschied von zwei Grad Celsius festgestellt. Daher würde ich sagen, dass der Piano der etwas bessere Hochleistungsmixer ist.

Bedienung vom Mixer

Wer meinen Test des Primo gelesen hat, wird bestimmt wissen, wie sehr ich dessen Bedienung zu schätzen weiß. Umso mehr hat es mich überrascht, dass Bianco di puro vom Drehregler auf Tasten umgestiegen ist. Ich persönlich finde, dass es keine einfachere Bedienmöglichkeit, als einen Drehknopf gibt.

Andererseits sind die Tasten nicht schlecht. Sie regieren schnell und präzise, d.h. letztlich kann ich den Mixer genauso zuverlässig bedienen. Über zwei Drucktaster wird die Drehzahl entweder erhöht oder verringert. Insgesamt gibt es zehn Geschwindigkeitsstufen. Mit der Pulse-Taste werden die Edelstahlklingen sofort auf maximale Drehzahl beschleunigt.

Dann befinden sich noch zwei Mixprogramme an Bord. Da wäre zunächst das grüne Smoothies Programm, das speziell auf die Smoothie-Zubereitung abgestimmt ist. Es funktioniert gut, wobei ich die manuelle Steuerung vorziehe. Dann gibt es noch das Zeitprogramm, bei dem sich die Mixdauer individuell festlegen lässt. Hier sehe ich den Nutzen vor allem darin, wenn man mal Suppe im Mixer zubereiten und in der Zwischenzeit andere Dinge in der Küche erledigen möchte.

Fazit zum Bianco Piano

Mit dem Primo hatte Bianco bereits einen tollen Einstiegsmixer auf den Markt gebracht. Der Bianco Piano ist ihm sehr ähnlich, bringt aber einige Verbesserungen mit sich. Das Behältervolumen, die verringerte Erwärmung und die Mixprogramme stehen für eine Aufwertung.

Wer einen Hochleistungsmixer kaufen möchte und mit einem „kleinen“ Budget auskommen muss, trifft mit dem Bianco di puro Piano eine gute Entscheidung. Das Küchengerät sieht toll aus, die Bedienung ist einfach und das Mixergebnis überzeugt. Klar, er ist zwar keine vollwertige Küchenmaschine, doch insbesondere Smoothies bereitet er gut zu. Somit kann ich den Mixer nur empfehlen.

Wo kaufen?

team-gruene-smoothies-org

Gelegentlich werde ich gefragt, bei welchem Händler ein Hochleistungsmixer am besten gekauft wird. Dann empfehle ich die Smoothie-Spezialisten Heike und Stefan. Schon vor Jahren habe ich die beiden kennengelernt und längst ist eine tolle Freundschaft entstanden. Ihr Shop gruenesmoothies.org steht für vorbildlichen Service, der u.a. eine professionelle Beratung, Kauf auf Rechnung und eine schnelle Lieferung des Mixers umfasst.

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