Mit dem Panda hat Bianco di puro einen spannenden Hochleistungsmixer auf den Markt gebracht. Das Küchengerät bietet mehr, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Ich habe den Mixer getestet und zeige nachfolgend, wie er sich beim Zerkleinern von Mixgut in der Küche schlägt.

Bianco Panda

Hochleistungsmixer mit auffälligem Design

Beim Anblick des Mixersockels wird klar, woher der Name des Geräts rührt. Der weiße Sockel ist mit einigen schwarzen Elementen versehen. Zudem dominiert eine weiche Formensprache. Keine Frage, das Design erinnert tatsächlich an einen Panda.

Als ich den Mixer zum ersten Mal im Web sah, war ich enttäuscht. Die Produktfotos vom Hersteller ließen auf ein billiges Plastikgehäuse schließen. Umso größer war die Überraschung beim ersten Test. Der Hochleistungsmixer hat eine tolle Optik. Die Oberflächen glänzen, das Gehäuse wirkt sehr wertig. Formgebung und Zusammenspiel der Farben harmonieren.

Keine Frage, der Motorblock ist gelungen. An der Vorderseite befindet sich ein Drehknopf für die Steuerung. Hinzu kommt die Beleuchtung. Ich finde, dass Bianco di puro hier einen großen Sprung nach vorne gemacht hat. Der Solito Mixbehälter ist wiederum bekannt. Er ist der Standardbehälter vom Bianco Forte.

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Technische Daten: Ein typischer Bianco Mixer

Die Leistungsdaten haben mich sofort stutzig gemacht. Sie kamen mir irgendwie bekannt vor. 1.400 Watt Leistung entwickelt auch der Bianco Originale. Tja, hier greift der Mixerhersteller auf ein bewährtes Konzept zurück. Wieder einmal wurde bestehende Technik – in diesem Fall wohl vom Bianco Volto – in ein anderes Gehäuse gepackt.

Für Bianco ist diese Vorgehensweise typisch. Die Technik vom legendären Bianco Puro wurde in den preiswerten Bianco Forte gesteckt. So ist es nun dem Volto widerfahren, wobei der Panda Mixer etwas einfacher ausgestattet ist. Den hochwertigen Premium Behälter suchen Kunden vergeblich. Stattdessen gibt es den einfacheren Solito Mixbehälter.

So ganz verstehe ich die Modellpolitik von Bianco di puro nicht. Seit Jahren bringen sie fortlaufend neue Mixermodelle auf den Markt. Für die Händler mag dies schön sein, aber was hat der Kunde davon? Immerhin geht es hier um Mixer aus der Hochleistungsklasse. Das sind Küchengeräte, die man viele Jahre lang einsetzen möchte. Nur weil ein neues Modell auf den Markt kommt, wird kaum jemand seinen alten Mixer entsorgen.

Doch zurück zum Bianco Panda. Den Bianco Originale, der mit demselben Motor ausgestattet ist, konnte ich ja bereits testen. Das Mixergebnis kann sich sehen lassen. Grüne Smoothies überzeugen mit einer tollen Konsistenz. Blattgemüse wird fein zerkleinert, die Aromen kommen toll zur Geltung. Allerdings gibt es einen Unterschied zum Originale. Es befindet sich nämlich iPMS an Bord. iPMS steht für intelligent Power Management System und verspricht eine aktive Drehzahlsteuerung. Interessant ist, dass sich dieselbe Technologie auch an Bord des Volto befindet, der aber ein ganzes Stück mehr kostet. In Anbetracht des Preises von 399 Euro hat der Mixer wirklich viel zu bieten.

Ach ja, die Mixbehältererkennung arbeitet magnetisch. So ist es möglich, das Tri-Set zu nutzen. Gemeint ist ein Aufsatz, um mit einem kleinen to-go Mixbecher zu arbeiten. Den habe ich allerdings noch nicht getestet. Ebenso weiß ich nicht, ob man das wirklich braucht. Aber zumindest haben Mixerbesitzer die Option.

Bianco Panda im Test

Nun, wie testet man einen Mixer? Ganz einfach: Einen Smoothie machen, d.h. grünes Blattgemüse und etwas Obst zerkleinern. Für meinen Test habe ich Karottengrün genutzt. Es gilt als schwierig zu mixen. Nur wenige Hochleistungsmixer können das Karottengrün wirklich fein zerkleinern.

Um es kurz zu machen. Wie zu erwarten war, bekommt der Bianco di puro Panda das gut hin. Am Ergebnis ist nichts auszusetzen, wobei Spitzengeräte noch bessere Resultate erzielen. Aber keine Angst. Wer grüne Smoothies zubereiten möchte, liegt mit dem Panda genau richtig. Chlorophyll wird bestens freigesetzt.

Dann habe ich noch Eis gemacht. Grund dafür ist das iPMS, das ich ausprobieren wollte. Viele Hochleistungsmixer brechen hierbei ein, d.h. ihre Drehzahl geht stark zurück. Dann gilt es mit dem Drehknopf nachzuregeln. Dank iPMS ist das beim Bianco Panda nicht nötig. Der Mixer macht das von selbst und bekommt das auch gut hin. Meine Eiskreationen waren schnell zubereitet und haben lecker geschmeckt.

Mixer als Küchenmaschine

Die Zubereitung von Eis bestätigt, dass der Bianco Panda nicht nur Mixer, sondern auch Küchenmaschine ist. Er kann unterschiedlichste Speisen zubereiten. Auch der Solito Mixbehälter schlägt sich gut. Das iPMS macht am Ende den Unterschied. Bei niedrigen Drehzahlen weiß der Mixer zu überzeugen.

Weiter möchte ich auf die Fähigkeiten gar nicht eingehen. Ein interessantes Thema ist der Preis. Das Küchengerät hat ungemein viel zu bieten. Motorleistung, iPMS, Design usw. – es scheint, als ob Bianco di puro hier der ganz große Wurf gelungen ist.

Den Standmixer bedienen

Ein Thema, das viele Leser meines Blogs interessiert, ist die Bedienung. Die meisten besaßen noch nie einen Hochleistungsmixer. Die Frage lautet oft, ob man mit den Küchengeräten gut klar kommt. Zum Glück ist der Trend eindeutig: Die Geräte sind immer leichter zu bedienen.

Die Bedienung vom Panda beeindruckt. Es gibt lediglich einen Drehregler. Je weiter man ihn nach rechts dreht, desto schneller rotieren die Edelstahlmesser. Dank Beleuchtung ist jederzeit gut zu erkennen, wie schnell der Mixer arbeitet. Der Drehregler selbst ist stufenlos zu bedienen, doch der Motor arbeitet auf zehn Geschwindigkeitsstufen. Die Vorderseite vom Drehknopf ist gleichzeitig eine Taste. Als Pulse-Taste erlaubt sie es, die Edelstahlklingen umgehend auf die maximale Drehzahl zu beschleunigen. Insgesamt ist die Bedienung wirklich simpel und zugleich intuitiv. Die integrierte Beleuchtung ist ein tolles Extra.

Ach ja, drei Mixprogramme gibt es auch noch. Wie ich beim Vitamix Pro 750 schrieb, kann ich damit nicht ganz so viel anfangen. Mir genügt die manuelle Steuerung vollkommen. So ist es möglich, den Mixvorgang bei Erreichen der gewünschten Konsistenz sofort zu beenden. Aufgrund meiner Erfahrungen gehe ich davon aus, dass die einzelnen Mixprogramme gut abgestimmt sind. Mit ihnen lassen sich grüne Smoothies, Fruchtsmoothies und warme Suppen zubereiten.

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Fazit

Der Bianco Panda sticht aus der Mixervielfalt von Bianco di puro hervor. Er ist beeindruckend gut ausgestattet, nie zuvor gab es so viel Hochleistungsmixer für so wenig Geld. Was man für die 399 Euro geboten bekommt, ist wirklich beeindruckend.

Immerhin befindet sich ein starker Motor im Sockel. Hinzu kommt das praktische iPMS. Die Bedienung ist besser als je zuvor und das Design überzeugt auch. Drei Mixerprogramme sowie einen Stampfer mit integrierter Temperaturmessung gibt es noch mit dazu. Ganz ehrlich: Wer einen vielseitigen und gut ausgestatteten Mixer zum fairen Preis sucht, ist mit dem Bianco Panda gut beraten. Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen.

Panda von Bianco di puro wo kaufen?

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Beim Mixerkauf rate ich dazu, sich für die beiden Smoothie-Spezialisten Heike und Stefan zu entscheiden. Ich habe sie bereits vor Jahren kennengelernt und längst ist eine tolle Freundschaft entstanden. Ihr Shop gruenesmoothies.org steht für vorbildlichen Service, der u.a. eine professionelle Beratung, Kauf auf Rechnung und eine schnelle Lieferung des Mixers umfasst.

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